Personenverkehr seit 1901

Foto: Bahnbauarbeiten um 1900

Um die Jahrhundertwende wurden um das Stadtgebiet Berlins herum zahlreiche kleine Schienenbusbahnen gebaut.

Die bekannteste dieser Bahnen, auch über den Großraum Berlin hinaus, ist wohl die Strecke der einstigen »Reinickendorf-Liebenwalder-Groß Schönebecker Eisenbahn AG«, liebevoll »Heidekrautbahn« genannt. Sie verbindet die Schorfheide sowie zahlreiche Gemeinden der Landkreise Barnim und Oberhavel mit Berlin.

Am 21. Mai 1901 wurde die Strecke für den Personenverkehr freigegeben und später im gleichen Jahr auch für den Güterverkehr. Ihr Zentrum und ihre Werkstätten hatte die Bahn in Basdorf.

 

 

Foto: Ausflugsverkehr der 30er JahreDie Heidekrautbahn in den 20ern und 30ern – Raus in die Natur!

Die Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker-Eisenbahn AG, die für die Premiere des Zugverkehrs sorgte, kümmerte sich bis 1927 um die Strecke und den Ausbau. Dann wurde die Gesellschaft in »Niederbarnimer Eisenbahn AG« (NEB) umbenannt.

Streckenplan der NEB in den 30ernGrößter Beliebtheit erfreute sich die Heidekrautbahn bei den Berliner Ausflüglern, die in die Schorfheide wollten.

 

 

 

 

Unmittelbar neben dem Startbahnhof Reinickendorf-Rosenthal lag der Bahnhof Schönholz, über den der Anschluss an die Staatsbahn (Stettiner Bahnhof) erfolgte. 


Alternativ konnte man die Heidekrautbahn auch über die Straßenbahn erreichen.

 

 

 

 

 

 

 






 

KAG "Region Heidekrautbahn", 2002
Bild- und Textquellen: Opravil, Jürgen:
"Die Heidekrautbahn - eine Chronik" (Berlin, 1999)

   
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